Spiritualität und Kommerz
Des öfteren sind wir mit der Thematik "Spiritualität und Kommerz - wie verträgt sich das?" konfrontiert. Zunächst muss man einmal die Frage stellen, woher denn diese vermeintliche Polarität dieser beiden "Gegensätze" kommt. Da erscheint uns unweigerlich das Bild des aufgebrachten Jesus, wie er in den Tempel stürmt und die Tische der Geldwechsler und Händler zertrümmert und diese aus dem "Hause Gottes" wirft. Die Schlussfolgerung ist daher: "Kommerz und Spiritualität gehören getrennt". Oder - radikaler gedacht: "Kommerz ist das Gegenteil von Spiritualität". Kommerz wird also zum "Feind" der Spiritualität.
Die Frage ist: War das so zu verstehen? Ist das so zu interpretieren? Kommerz an sich ist einfach das System der jetzigen Zeit. Er ist nicht schlecht, er ist nicht gut. Er ist wie er ist. Er ist ein Spiegel unseres Entwicklungsstandes, eine temporäre Erscheinung in der Geschichte der geistigen Evolution der Menschheit.
Man kann für ihn Leben und aus Ihm eine Religon machen, man kann ihn verachten und verteufeln, es wird nichts ändern. Unserer Ansicht ist weder das Eine, noch das Andere der richtige Weg damit umzugehen. Wir akzeptieren Ihn als das was er ist.
Wer ihn bekämpft wird letzlich unterliegen, wer ihn vergöttert, wird wohl von ihm gefressen. Es gilt daher den rechten Umgang damit zu pflegen. Wer seine Gesetze mißachtet wird scheitern. Für uns bedeutet das: Falls wir nicht auf wirschaftlichen Grundlagen handeln, werden diese Shops, dieses Zentrum, diese Site, in Zukunft nicht mehr existieren. Das entspricht nicht dem Auftrag und der Intention der Gründer. Aber die Wirschaftlichkeit ist nicht Selbstzweck.
Eine Yin-Yang Balance von wirtschaftlichen Handeln und spirituellen Denken ist also die Grundlage unseres Unternehmenserfolges.